Stimmtherapie bei kindlichen Stimmstörungen (Dysphonie)

Unter einer kindlichen Stimmstörung versteht man eine dauerhafte, nur leicht wechselnde Heiserkeit des Kindes besonders bei und nach Stimmbelastung. Die häufigste Ursache sind Stimmlippenknötchen, umgangssprachlich auch "Schreiknötchen" genannt.

Auslöser können ein übermäßiger Stimmgebrauch (Stimmabusus),  eine längerfristig eingeschränkte Nasenatmung, aber auch Verhaltensweisen wie Hyperaktivität, Ängstlichkeit und Dominanzverhalten sowie eine sensorische Integrationsstörung (SI) sein.

Unsere
Behandlungsmethoden

> Elternarbeit / Beratung

> Akzentmethode nach S. Smith + K. Thyme

> Atem-, Sprech- und Stimmlehre nach Schlaffhorst und Andersen

> Atemrhythmisch angepasste Phonation (AAP) nach H. Coblenzer + F. Muhar

> Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bei D. Czernakowski + A. Siepmann

> Craniosacrale Osteopathie bei A.+ J. A. Lomba

> Heptner-Methode – „Effizienz in der Stimmtherapie“, „Funktionelle und organische Stimmstörungen“ nach M. Heptner

> LAX VOX „Stimmpflege, -heilung und -schulung“ nach S. Kruse

> Lichtenberger Methode ® – „Die Stimmtherapie nach der Lichtenberger Methode. Der funktionale Ansatz in der Stimmtherapie.“

> Manuelle Stimmtherapie (MST) orofacial, laryngeal, pulmonal und faszial nach G. Münch

> Neurofunktions!therapie ® für Mund, Körper, Hände, Augen (NF!T) nach E. Rogge

> Reizstrom in der Stimmtherapie mit VocaSTIM

> Stimme und Faszien nach A. Meurer

> Systemische Beratung

> Taping für Logopäden bei Dr. V. Runge + K-Taping für Logopäden

> Therapie der Singstimme

> Fußreflexzonenmassage

Wie erkennen Eltern eine kindliche Stimmstörung

Unter anderem können folgende Anzeichen auf eine Störung der Stimme hinweisen:

> Heiserkeit, die länger als 2-3 Wochen andauert, ohne dass ein akuter Infekt vorliegt

>veränderter Stimmklang: tiefer, rau, gepresst und angestrengt, manchmal auch behaucht und/oder tonlos

>eingeschränkte Leistungsfähigkeit / Lautstärke

>auffällige Atmung, Schnappatmung

>vermehrtes Räuspern oder Husten